Wir befinden uns im Zeitalter der Digitalisierung. Neue Technologien fordern eine stetige Neuausrichtung des Geschäftsmodells. Dem Requirements Engineering kommt dabei eine entscheidende Rolle zu. Es gilt, die Anforderungen an Wertschöpfung, Produkte & Services sowie Kundenkanäle eines Unternehmens zu definieren und damit die verbindliche Basis für die digitale Transformation zu legen. Dies erfordert fundiertes Wissen, systematisches Vorgehen und ein geeignetes Requirements Engineering Tool. Im Beitrag stellen wir Ihnen sieben moderne Lösungen vor und zeigen, an welcher Stelle die einzelnen Produkte punkten.

Management Summary

  • Die moderne Generation an Requirements Engineering Tools ist web-basiert und kollaborativ.
  • In vielen Fällen hat SCRUM als agiles Vorgehensmodell Eingang in die Lösungen gefunden.
  • Schwerpunkt fast aller Tools ist die natürlichsprachige Spezifikation von Anforderungen anstatt einer modellbasierten.
  • Alle gesichteten Tools lassen sich gut in bestehende Applikationlandschaften integrieren.
  • Der Trend geht in die vollständige Abdeckung des Applikations-Lebenzyklus, inklusive Reporting und Projektmanagement.

7 Requirements Engineering Tools im Überblick

  1. agosense agosense.fidelia
  2. Sparx Enterprise Architect
  3. Microsoft Excel
  4. MeisterLabs MeisterTask
  5. microTool objectiF RPM
  6. Siemens Polarion RE
  7. OSSENNO ReqSuite

Exzellentes Anforderungsmanagement benötigt ein solides Requirements Engineering Tool

Gemäß dem International Requirements Engineering Board (IREB) ist Requirements Engineering (RE)…

…ein systematischer und disziplinierter Ansatz zum spezifizieren und managen von Anforderungen auf Basis von drei Zielen:

  1. Die relevanten Anforderungen kennen, einen Konsens unter den Stakeholdern bzgl. dieser Anforderungen erlangen, die Anforderung gemäß gegebener Standards dokumentieren sowie sie systematisch verwalten.
  2. Die Wünsche und Bedarfe der Stakeholder zu verstehen und diese zu dokumentieren
  3. Spezifizieren und managen von Anforderungen, um das Risiko zu minimieren, dass ein System ausgeliefert wird welches die Wünsche und Bedarfe der Stakeholder nicht trifft.

– frei übersetzt aus M. Glinz: A Glossary of Requirements Engineering Terminology, Mai 2014

RE legt den Grundstein für ein erfolgreiches Projekt. Laut dem seit 1994 immer wieder neu aufgelegten CHAOS Report der Standish Group liegt ein Hauptfaktor für erfolgreiche Projekte in klaren Anforderungen. Andererseits sorgt die häufige Anforderungsänderung zum Scheitern von Vorhaben (siehe Wikipedia). Demnach haben erfolgreiche Projekte ihren Ursprung in eindeutigen, abgestimmten, testbaren und nutzenbringenden Anforderungen.

Dabei ist gutes RE keine Kunst, sondern ein systematisches Ingenieurs-Handwerk. Starten Sie Ihre Entwicklungsarbeiten auf Basis einer klaren Spezifikation und validieren Sie die erarbeitete Lösung gegen testbare Anforderungen. Unterstützung dabei finden Sie in einem RE-Tool. Ein dediziertes Anforderungswerkzeug…

  • automatisiert manuelle Schritte im RE-Prozess wie beispielsweise das Versionieren,
  • reduziert die Fehler beim Dokumentieren und Verwalten von Anforderungen und
  • visualisiert Stakeholder-spezifische Aspekte Ihrer Anforderungen.

Doch welches RE-Tool ist das Richtige? Eine Voranalyse von uns förderte über 30 Softwareprodukte zu Tage. Für die mosaiic Tool Survey 2018 entschieden wir, insbesondere Vertreter aus dem deutschsprachigen Raum näher unter die Lupe zu nehmen (siehe Methode). Nachfolgend ein Überblick auf sieben zeitgemäße RE-Tools.

Im Überblick – 7 moderne Requirements Engineering Tools

agosense agosense.fidelia – ein integrierter ‚Topf‘ für Business & IT Anforderungen

RE-Werkzeuge müssen nicht unbedingt von großen internationalen Softwarehäusern kommen. Dies beweist der in Kornwestheim ansässige Mittelständler agosense GmbH. Die rein web-basierte Lösung strukturiert Ihr RE-Projekt in sogenannte Sheets. Als definierbarer RE Artefakttyp enthält ein Sheet eine definierte Menge von textuellen Anforderungen, Modellen oder andere Typen von Artefakten, mit denen Sie Ihr System spezifizieren. Je Sheet existiert eine Base View, die Basislinie. Ändern Sie oder Ihre Kollegen die Anforderungen auf einem Sheet, so entsteht aus diesem eine Tentative View (vorübergehende Sicht) sowie ein Change Set (Änderungsmenge).

Requirements-Engineering-mit-agosense-fidelia

Kombination von Textverarbeitung und Tabellen als Bedienkonzept von agosense.fidelia

Stärken agosense.fidelia

  • fidelia bietet eine vertraute Oberfläche: Das Bedienkonzept orientiert sich an Microsoft Word und Excel. Durch die Kombination von Textverarbeitung und Tabellen können die Nutzer Ihre Requirements ohne vorheriges Tool-Training benutzerfreundlich dokumentieren.
  • fidelia integriert sich: Das Tool hat viel von seiner Schwester agosense.symphony gelernt. So existieren Schnittstellen zu über 50 verbreiteten ALM-Tools, u.a. zu IBM DOORS, Atlassian JIRA und Sparx Enterprise Architect.
  • fidelia bedient sich per Webbrowser: Sie greifen auf das Tool einfach und flexibel per Webbrowser zu. Ein paralleles Arbeiten wird über Benachrichtigungs- und Sperr-Mechanismen auf Einzel-Anforderungsebene gewährleistet.

Sie interessieren sich für agosense.fidelia? Weitere Informationen finden Sie im mosaiic Impuls.

Sparx Systems Enterprise Architect – der Spezialist für modellgetriebenes Dokumentieren

Modellieren gehört zum RE wie die Milch zum Cappuccino. Ein Modellierungsprofi ist der Enterprise Architect (EA) des australischen Softwarehauses Sparx Systems Pty Ltd. Bereits 1999, also vor fast 20 Jahren, lancierte Sparks die erste Fassung der Software. Zu Beginn fokussierte sich der EA ganz auf die Modellierung von Unified Modeling Language (UML) Diagrammen. Heute deckt das Tool das weite Feld des Business-, Software- und Systems Engineering umfassend ab.

Falls Sie das Tool für Ihre RE-Disziplin nutzen möchten, sollten Sie über das erforderliche Methodenwissen im Anforderungsmanagement verfügen. Dieses stellt ihnen das Experten-Tool nur eingeschränkt gekapselt in den Modellen zur Verfügung.

Requirement Engineering Tool Enterprise Architect

Modellgetriebene Spezifikation mit dem Enterprise Architect

Stärken Sparx Systems Enterprise Architect

  • Enterprise Architect ist der Modellierungskönig: UML Klassendiagramm, Zachman Framework, Business Process Modeling Notation und vieles mehr. Das Tool hält ein breit gefächertes Spektrum an Modelltypen parat, mit dem sie Ihre (soziotechnischen) Systeme beschreiben können.
  • Enterprise Architect visualisiert die Modelldaten: Auf Wunsch erlaubt das Tool Ihre in den Modellen erfassten Daten in Form von Pie-Charts, Balkendiagramme und anderen Diagrammtypen darzustellen.
  • Enterprise Architect bietet vollständige Traceability: Sie haben ein Objekt in einem Aktivitätsdiagramm angelegt, welches Sie in einem Kommunikationsdiagramm aufgreifen wollen? Sie ändern ein Attribut und möchten, dass diese Änderung in allen Diagrammen nachgezogen wird? Kein Problem. Im Werkzeug können Sie die Entitäten einfach verknüpfen und damit die Rückverfolgbarkeit bzw. Konsistenz herstellen.

Sie interessieren sich für den Enterprise Architect? Weitere Informationen finden Sie im mosaiic Impuls.

Microsoft Excel – der Generalist für den Start in eine RE-Disziplin

Dieses RE-Tool haben Sie garantiert bereits bei sich installiert: Microsoft Excel. Was liegt also ferner, als in den Zeilen die Anforderungen und in den Spalten die Attribute einer Anforderung zu notieren? Seit über 30 Jahren läuft die graphische Tabellenkalkulation nun bereits auf fast jedem Bürorechner. (Fast) jeder kennt Excel und würde auch mit einer Liste von Anforderungen zurechtkommen.

Stehen Sie in einer RE-Disziplin in Ihrem Unternehmen am Anfang, dann ist Microsoft Excel softwareseitig ein valider Ausgangspunkt. Sobald jedoch die Anforderungsbeziehungen vielschichtiger, das Volumen an Anforderungen größer oder die Menge der einzubindenden Stakeholder umfangreicher werden, stößt der Generalist schnell an seine Grenzen.

Requirements Engineering Tool Microsoft Excel

Anforderungsmanagement mit Microsoft Excel

Stärken Microsoft Excel

  • Excel kann sofort eingesetzt werden: Dank seiner hohen Verbreitung lässt sich mit Excel sofort die Requirements Engineering Arbeit aufnehmen. Die beiden essentiellen Faktoren, 1. Software und 2. Anwendungswissen, sind direkt ab Start vorhanden.
  • Excel ist funktionsmächtig: Komplizierte Kalkulationen, Pivot-Tabellen, Diagrammdarstellungen – Excel bietet ein umfassendes Repertoire an Datenoperationen und Visualisierungsfunktionen. Zudem können Sie individuelle Funktionen mittels der Skriptsprache Visual Basic for Applications (VBA) selbst programmieren.
  • Excel ist gut dokumentiert: Große Verbreitung führt zu umfassender Dokumentation. Das Internet, allen voran Microsoft, bietet umfassende Hilfestellung zur Nutzung des Tools. Auch zur Anwendung in der Domäne des Requirements Engineerings findet sich online Unterstützung.

Sie interessieren sich für Requirements Engineering mit Microsoft Excel? Weitere Informationen finden Sie im mosaiic Impuls.

MeisterLabs MeisterTask – Anforderungen nach dem Kanbanprinzip

Wie Microsoft Excel ist auch MeisterTask von der Firma MeisterLabs kein dediziertes RE-Tool. Vielmehr handelt es sich um eine cloud-basierte Software für die Kollaboration und das Aufgabenmanagement, sowohl für Einzelanwender als auch ganze Projektteams.

Anforderungen werden durch sogenannte Karten repräsentiert. Diesen können Sie weiterführende Abbildungen, Checklisten und Links anhängen. Gemäß Ihrer RE-Entwicklungsabläufe verschieben Sie die Karte per Drag & Drop von der Sektion Offen, in die Sektion spezifiziert, beispielsweise als Übergabe zu den Entwicklern oder als Input für die Reviewer. Die virtuelle Kanban-Lösung geht dabei in die Breite und Tiefe. Übersichtlich werden alle Anforderungen auf einer Bildschirmseite präsentiert. Die Details erhalten Sie nach Klick auf einer entsprechenden Anforderungskarte. An die Grenzen stößt die Software in der Nachverfolgbarkeit und dem Modellieren von Anforderungen.

Requirements Engineering Tool Meistertask

Übersichtliche Anforderungskarten mit MeisterTask erstellen

Stärken MeisterLabs MeisterTask

  • MeisterTask fördert die Kollaboration: Egal ob per Smartphone, Tablet oder klassisch mit dem Desktop PC – Sie und Ihre Kollegen können mit (fast) jedem Internetfähigen-Endgerät auf Ihre Sammlung von Anforderungen zugreifen und diese weiterentwickeln. Einfache Requirements Engineering Workflows lassen sich schnell per Section Actions realisieren.
  • MeisterTask strukturiert die Anforderungsarbeit: Mögen Sie Strukturieren? Wir auch! Und dies schafft das Tool. Es gilt: pro erhobener Anforderung eine Karte. Diese können Sie mittels Schlagworten (engl. Tags) kategorisieren, mit Fristen, Verantwortlichen und Dateianhängen versehen. Alles liegt zentral an einem Ort.
  • MeisterTask erlaub den direkten Start: Eine Emailadresse für die Registrierung genügt und Sie können sofort mit dem Online Tool und der Erfassung von Anforderungen loslegen. Auch ohne Angabe von Zahlungsinformationen oder spezifischer Firmendaten.

Sie interessieren sich für MeisterTask? Detaillierte Infos im mosaiic Impuls.

microTool objectiF RPM – die Toolbox für Anforderungsingenieure

Die RE-Software objectiF RPM der Berliner Firma microTool orientiert sich an den Aufgaben, Bedarfen und Herausforderungen von Anforderungsingenieuren. Abgedeckt wird sowohl ein klassisches als auch ein agiles Vorgehen. Als Zugang zur Cloud-basierten oder lokal installierten Software fungiert entweder ein lokal installierter Desktop Client oder ein Web-Browser.

Ein großer Pluspunkt von objectiF RPM liegt in der Integration von natürlichsprachiger und modellbasierter Dokumentation. Ebenfalls umfassend umgesetzt ist die Unterstützung von agilem Erheben, Dokumentieren, Abstimmen und Verwalten von Anforderungen.

Requirements Engineering Tool objectiF RPM

Anforderungen strukturiert dokumentieren mit objectiF RPM

Stärken microTool objectiF RPM

  • objectiF RPM unterstützt agile und klassische Projektansätze: Egal ob Sie in Ihren Vorhaben traditionell per Wasserfall-Modell oder auf Basis von SCRUM Sprints vorgehen: das Tool bietet für beide Projektansätze jede Menge vorgefertigte Vorlagen und Funktionen. Auf Wunsch können Sie diese Artefakte erweitern.
  • objectiF RPM bedient sich intuitiv: Die graphische Benutzeroberfläche der RE-Software macht auf uns einen frischen Eindruck. Alles hat seinen Platz. Per Drag-und-Drop ziehen Sie die verschiedenen Artefakte wie Ziele, Anforderungen und Stakeholder einfach in das Modell.
  • objectiF RPM schafft Transparenz über Arbeitsinhalte und -organisation: objectiF RPM hilft sowohl Projektmanagern als auch Requirements Engineers einen Überblick über ihr Tun zu behalten. Gantt-Charts, Netzpläne, Sprint Backlogs und ein konfigurierbares Reporting Dashboard sorgen für den Überblick.

Sie interessieren sich für objectiF RPM? Detaillierte Infos im mosaiic Impuls.

Siemens Polarion RE – das Web-basierte Multitalent

Seit 2016 gehört Polarion Application Lifecycle Management (ALM) und damit Polarion RE zur Siemens Software Familie. Das Cloud-Tool basiert auf Oracle Java und ist per Webbrowser auf dem Desktop PC, Smartphone und Tablet nutzbar. Zudem können Sie mit Ihrem iPhone auf Basis der App ALM2Go in der Rolle des Reviewers die Anforderungen prüfen und kommentieren.

Polarion RE ist ein mächtiges, durchdachtes und ausgereiftes Produkt. Überzeugend sind die Time Machine Funktion, die integrierten Review Workflows, die umfassende Unterstützung von agilen RE sowie der Import & Export von Word- und Excel-Dokumenten. Gerade wenn Sie den kompletten Entwicklungszyklus Ihrer Softwareprodukte abbilden wollen, ist das Tool eine detaillierte Betrachtung wert.

Requirements Engineering Tool Siemens Polarion RE

Work Items suchen und bearbeiten mit Siemens Polarion RE

Stärken Siemens Polarion RE

  • Polarion versioniert und verfolgt: Per sogenannten Time Machine Mechanismus (Subversioning) protokolliert das Werkzeug alle Anforderungsänderungen mit bzw. erlaubt das Erstellen von Basislinien. So können Sie den Datenstand zu einem beliebigen Zeitpunkt in der Vergangenheit aufrufen und rekonstruieren. Auch stellt die Lösung eine projektübergreifende Nachverfolgung von Anforderungen sicher. Diese Verknüpfungen können Sie sich mit unterschiedlichen Modellen visualisieren lassen, z.B. in einem Moveable Tracebility Net.
  • Polarion Requirements integriert sich: Das Siemens Werkzeug bietet mannigfaltige Schnittstellen, u.a. Comma-Separated-Value, Requirements Interchange Format (ReqIf) und Microsoft Office (insbesondere Round-Trip Funktion für Word und Excel). Zusätzlich unterstützt die Software die Open Services for Lifecycle Collaboration Initiative und lässt sich damit direkt mit anderen Produkten verknüpfen.
  • Polarion Requirements bietet modellbasierte Dokumentation: Ein integrierter Editor erlaubt Ihnen die Erstellung typischer Anforderungsmodelle (Use Case Diagramm, Datenflussdiagramm uvm.). Ob die Notationsregeln der Modellierungssprache eingehalten werden, prüft das Tool jedoch nicht.

Sie interessieren sich für Siemens Polarion RE? Detaillierte Infos im mosaiic Impuls.

OSSENO ReqSuite – der rote Faden durch den Anforderungsprozess

ReqSuite ist ein cloud-basiertes RE-Tool welches sich voll und ganz auf Ihre Anforderungserhebung, -dokumentation und -verwaltung konzentriert. Analog einem PKW-Navigationssystem soll die Software beim Dokumentieren und Managen von Anforderungen Orientierung geben. Als Nutzer geben Sie Ihr Ziel(-system) ein und lenken den (Projekt-)Wagen – die Routenberechnung und Führung übernimmt das Requirements Engineering Tool auf Basis eines konfigurierbaren RE-Prozesses.

Als nativer Zugang dienen Ihnen entweder das Microsoft Word Addin oder der ReqSuite-Web Client. Technisch fußt ReqSuite auf Microsoft .NET und ist mittels einer 3-tier Architektur realisisiert.

Requirements Engineering Tool OSSENO ReqSuite

Strukturierte Use-Case Schablone in der ReqSuite

Stärken OSSENO ReqSuite

  • ReqSuite gibt Orientierung im Requirements Engineering: Als zentrales Element der Software führt Sie der konfigurierbare ‚Process Guide‘ durch den Anforderungsmanagementprozess. Mit Hilfe von Erklärungen und Beschreibungsvorlagen werden Sie aufgefordert, Requirements Engineering Informationen wie zum Beispiel Projektbeschreibung, Ziele, Geschäftsprozesse, Use Cases und Funktionen zu erfassen. Generell geht das Tool Top-Down, also vom Groben ins Feine, vor.
  • ReqSuite lässt sich umfangreich konfigurieren: ReqSuite erlaubt das Zuschneiden auf Ihre Requirements Engineering Prozesse. Dazu erarbeiten Sie zunächst die Aktivitäten, Ergebnistypen, Rollen und Beziehungen Ihres Anforderungsmanagements. Das resultierende Datenmodell und Beschreibungsvorlagen übernehmen Sie anschließend ins Tool. Fortan führt Sie der Process Guide durch Ihren individuellen Requirements Engineering Prozess.
  • ReqSuite sorgt für Nachverfolgbarkeit: Mittels des Process Guides verknüpft das System die unterschiedlichen Elemente wie Funktionen und Use Cases automatisch miteinander. Darstellungen wie Traceability Matrizen und Tabellen helfen Ihnen die Übersicht über die Beziehungen zwischen Anforderungen sowie vor- und nachgelagerten Artefakten zu behalten.

Sie interessieren sich für die ReqSuite? Detaillierte Infos im mosaiic Impuls.

Methode

Die Grundlage der mosaiic RE Tool Survey 2018 bildet ein strukturierter Analysebogen. Auf Basis von 68 Fragen aus 6 verschiedenen Kategorien evaluierten wir Mitte 2017 bis Mitte 2018 im persönlichen Dialog mit den Tool-Herstellern die Fähigkeiten und Eigenschaften ihrer Requirements Engineering Software. Zudem sichteten wir weiteres verfügbares Begleitmaterial wie Datenblätter, Video Tutorials sowie Info Webinare und verfolgten eine Tool-Demonstration der Hersteller auf der REConf 2018.

Neben generellen Werkzeug- und Betriebsaspekten wie Schnittstellen, Softwarearchitektur und Lizenzierung untersuchten wir spezifische Aufgaben und Bedarfe aus der Disziplin des Anforderungsmanagements. Den fachlichen Rahmen spannte dabei das International Requirements Engineering Board mit seiner umfassenden Dokumentation auf.

 

Sie planen Requirements Engineering bei sich als Unternehmensfunktion zu etablieren? Bestehende RE-Prozesse sollen agil und fit für die Digitalisierung gemacht werden? Sie suchen ein passendes Requirements Engineering Tool?

Gerne unterstützen wir Sie dabei! Vereinbaren Sie ein Gespräch mit unserem Requirements Engineering Experten und decken Sie Verbesserungspotentiale in Ihrem (tool-basierten) Management von Anforderungen auf.

 

// Analyse: Tobias Smuda, Text: Dr. Christopher Schulz